Veranstaltungen 2019

Er ist wieder da – Bülow spielt Villon

Eigentlich hatten Regisseur Stefan Schröder und Darsteller Carsten Bülow ihre bereits 2011 enstandene, deutschlandweit erfolgreiche Inszenierung „Verehrt und angespien – Das Testament des Francois Villon“, bereits längst abgespielt. Aber nach gelungener Wiederaufnahme im letzten Jahr und vielen Nachfragen, entschlossen sich die beiden weiter zu machen.

Schröder hat seinen Schauspieler nicht auf eine Bühne gesetzt, sondern mitten in das Publikum. Dadurch erleben Publikum und Schauspieler jeden Abend eine andere Atmosphäre und somit auch jedes Mal einen anderen Theaterabend. Ob Tiefgarage, umgestalteter Theatersaal, Kneipe, Restaurant, oder Foyer – dieses Stück hat schon fast in jeder Art Location stattgefunden und überall hat es funktioniert, berichten die beiden.

Fliegen mit Dir

Lucy van Kuhl ist im Hansa Theater bereits vertreten als charmante Pianistin des Spiegel-Bestseller-Comedy-Autoren Tim Boltz „Rüden haben kurze Beine“. Nun stellt die vielseitige Musikerin mit der tiefen Stimme ihr erstes Solo-Programm „Fliegen mit dir“ vor. Exzellentes Klavierspiel verbindet sie mit kabarettistischem Gesang und begleitet sich an der eigentlich lustigen Ukulele zur Abwechslung zwischendurch auch mal bei ernsten und gefühlvollen Chansons. Taschentücher sind in jedem Fall zu empfehlen.

In Wort und Musik kommentiert sie typische Alltagssituationen, Menschliches und Absurdes. Die Alt-Kölnerin und Neu-Berlinerin hat so Manches zu erzählen von Konzertreisen mit der Deutschen Bahn, von Kreuzfahrtschiffen, von menschlichen Eigenheiten und natürlich auch von den eigenen Sehnsüchten und Verliebtheiten, messerscharf beobachtet und auf liebevolle Art inszeniert. Lucys hinreißendes Programm ist wie Yoga für die Bauchmuskeln: Anspannung- Entspannung- und am Ende geht man beglückt nach Hause.

Lieder aus Irland

Nina Heinrich von der Irish Folk Formation „Clover’s Harp“ trifft auf Christian Donovan (bekannt von der Kilkenny Band und Wet Your Whistle) und Hella Luzinde Hahne - zwei starke Stimmen und eine keltische Harfe die leidenschaftlich und ohne unnötigen Firlefanz melancholische irische und schottische Lieder abseits der gängigen Gassenhauer außergewöhnlich darbieten. Anstatt der üblichen Jigs und Reels werden zwischen den Liedern eher Planxtys aus der Feder des letzten irischen Barden Turlough O’Carolan dargeboten. Der Zuhörer wird auf eine Reise über grüne Wiesen und raue Meere, durch die Highlands und alte Zeiten entführt.

Nicht nur durch ihre sehr persönliche Darbietung und dem dichten Sound ist ein unvergesslicher Abend garantiert. Das Publikum wird auch aktiv mit in das Geschehen eingebunden und zum Mitsingen angeleitet. Die dargebotenen Lieder umfassen das gesamte Spektrum des irischen Liedes: Rebel Songs, schicksalhafte Auswanderungsballaden, Lieder von unerfüllter Liebe, Sehnsucht und Leidenschaft. Sackville Street, so nah kann Folk sein - Gänsehaut garantiert!

Der "SING - TREFF" ist Mix aus Karaoke & Live. Sänger und Gitarrist Matthias Kartner alias Kasche führt durch das Programm, leitet und begleitet.

Gemeinsam werden bekannte Ohrwürmer gesungen, wobei es keine Altersgrenze gibt. Die Texte werden auf einer Großbildleinwand projiziert. Das Publikum wird an diesem Tag zum "Star".

Der Spaß und die Freude stehen bei diesem Event im Vordergrund. Am Ende der Show singt Kartner mit allen die bekannte Version von "You´ll never walk alone" seiner ehemaligen Band PUR HARMONY.

Der "SING - TREFF" hat eine Spiellänge von 2 x 45 Minuten plus Nachspielzeit :-) Anschließend wird Tanzmusik aufgelegt. Viel Vergnügen!!!

Mitte der siebziger Jahre tourte Haase unter dem Künstlernamen "Gina Doreen" mit Dieter thomas Heck, Jürgen Drews und vielen anderen Schlagerikonen durch die Republik. Sie gewann u.a. den Schlagerwettbewerb "Talentschuppen" mit Bill Ramsey. Neben ihrem Schauspielstudium bekam sie die Chance, sich auch in der Modewelt einzubringen, sie modelte auf dem Laufsteg wie vor der Kamera.

Engagements und Gastspiele führten sie danach an das Thalia-Theater Hamburg, Stadttheater Trier, Theater Bremen,Volkstheater Wien, Westfälische Landestheater sowie die Cumödie Bochum. Im Jahre 2000 ergab sich eine Symbiose, künstlerisch wie freundschaftlich, mit der armenischen Konzertpianistin und Komponistin Armine Ghuloyan. Chansonrevuen, Liederabende, Rezitationscollagen. Ein besonderes Konzert gibt die Künstlerin schon als Traditionsevent: Das jüdisch-deutsche Chanson-theaterprojekt: "Das Lied ist aus". Zwanziger Jahrechansons von jüd. Komponisten. Im Gegenzug hat sie eine Chansonbiografie mit dem Titel: "Tanz auf dem Vulkan", die Durchhalteschlager und Evergreens der 30er und 40er Jahre im kriegsturbulenten Deutschland.

Solotheaterstück von und mit Hajo Mans. „Ein Mann muss einmal im Leben ein Haus bauen, einen Sohn zeugen, einen Baum pflanzen – und vor allem – Schützenkönig werden.“ Ein ungeschriebenes Gesetz - mehr als nur eine Lebensphilosophie in dieser speziellen Region Deutschlands – dem SELFKANT, der westlichsten Gemeinde der Republik. Johannes, ein Mann Anfang 50, kehrt nach 30 Jahren dorthin zurück, weil er das Haus seiner Mutter geerbt hat. Die als Jugendlicher empfundene Enge und Spießigkeit, die ihn damals dazu gebracht hatten, seine Heimat fluchtartig zu verlassen, empfindet er heute im Rückblick als gar nicht mehr so bedrückend.

Er denkt über sein Leben nach und träumt von einem Neuanfang mit Conny, seiner Jugendliebe. RESET – alles auf Anfang – was spricht dagegen? Beim Zubereiten des „Wiedersehensessens“ durchlebt er ein Wechselbad der Gefühle aus Erinnerungen und Zukunftsplänen. Unter der einfühlsamen und abwechslungsreichen, spannenden Regie von Rena Zieger entwickelt sich eine ebenso witzige, wie tiefgründige Geschichte mit messerscharfem Blick auf die besonderen Eigenheiten der dörflichen Gemeinschaft – im Selfkant und Überall - fesselnd und berührend.

Malerische Musik voller Poesie - das Trio TyCK verzaubert mit Schönheit und Brillanz. Mit Akkordeon, Kontrabass und Schlagzeug lässt es Musik ganz unterschiedlicher Genres lebendig werden: charmante Swing- und Latin-Musik sind ebenso zu hören wie Akkordeon-typische Musette Walzer und spannende Bearbeitungen klassischer Werke. Schönheit des Klanges, Einfallsreichtum, Virtuosität und Präzision prägen diese Interpretationen, die immer wieder überraschende Wendungen nehmen. Dazu kommen eigene Kompositionen voller eigenwilliger Intensität und überbordender Spielfreude. Das Zusammenspiel der drei Musiker zu beobachten macht einfach Spaß:

Miroslaw Tyboras Akkordeonspiel wird getragen von großer Emotionalität und tief empfundener Musikalität, Philipp Klahn spielt sein Schlagzeug so farbig und ideenreich wie kein zweiter und der Kontrabass von Markus Conrads groovt rhythmisch subtil voll augenzwinkernder Finesse - drei ganz unterschiedliche Charaktere, die sich perfekt ergänzen und ein Konzert zu einem berauschend-beglückenden Erlebnis werden lassen.

Besetzung :
Miroslaw Tybora – Akkordeon
Markus Conrads – Kontrabass
Philipp Klahn – Schlagzeug

Ein Theaterstück der Extraklasse: Schauspieler Hajo Mans spielt virtuos das Ein-Personen-Stück von Patrick Süskind. Regie: Rena Zieger. Ein Mann und sein Instrument. Der namenlose und hoffnungslos neurotische Kontrabassist hockt in seiner Wohnung und wartet auf den Auftritt am Abend. Wagners "Rheingold" wird es geben vor dem Ministerpräsidenten in der ersten Reihe. Aber wichtiger noch: Sarah wird da sein, die Sopranistin, in die er sich verliebt hat. Allerdings weiß die Auserwählte bis jetzt weder von seinen Gefühlen noch von seiner Existenz.

Hajo Mans verkörpert diesen vereinsamten, mäßig begabten, an seiner Lebenssituation zweifelnden Kontrabassisten mit starker Präsenz und versteht es, die witzigen Momente einfühlsam hervorzuzaubern. Dabei schwankt der Zuschauer zwischen Mitgefühl und Amüsiertheit, zwischen Nachdenken und Neugier, zwischen Empathie und Ablehnung. Hajo Mans gelingt es, die Spannung im Stück hochzuhalten und er macht mit starkem Körpereinsatz die Textvorlage zum spannend, humoristischen Theatervergnügen.

Rod Stewart, Neil Young und viele mehr. Konzerte von Robin Stone sind eine Zeitreise durch die Musikgeschichte von den 70er-Jahren bis heute.

Unplugged und unverfälscht präsentiert er Hits von Rod Stewart, Smokie, Neil Young, Bryan Adams und vielen anderen in einem neuen Gewand. Seine Interpretationen von Klassikern wie „Love Hurts“, „Dust in the wind“ oder „I dont wanna talk about it“ sind legendär. Seit 40 Jahren begeistert Robin Stone immer wieder sein Publikum – sowohl solo als auch als Frontmann zahlreicher Bands.

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