Veranstaltungen 2018

Tracie Frank Mayer liest aus ihrem neuen Buch „ Einen Herzschlag entfernt “

Dass die Amerikanerin die Nichte des berühmten Musikproduzenten Quincy Jones ist, macht sie nicht alleine zu einer interessanten Persönlichkeit. Tracie Frank Mayer ist eine positive Powerfrau, die fest an die innere Stärke glau bt, die in jedem von uns schlummert. Zuversichtlich und optimistisch, sehr sympathisch und voller Anteilnahme für die Menschen, deren Lebensweg den ihren kreuzt. Und alle diese Eigenschaften haben ihrem Sohn Marc das Leben gerettet. Darüber berichtet sie in ihrem neuen Buch.

Das Buch

Das aber war es noch nicht mit dem Drummer-Karussell: Nachdem Martin die Band aus familiären Gründen verlassen hat, konnte dieser durch einen weiteren Drummer ersetzt werden, der nun letztendlich im Januar 2014 die Sticks an Volker Sipplie übergab. Tracie beschreibt die vielen Operationen und schlaflosen Nächte, sie offenbart ihre Zweifel und findet Kraft in ihrem Glauben an Gott. Im Laufe der Geschichte kommt sie zu der rkenntnis: Ja, ich mache das richtig, mein kleiner Junge entwickelt sich prächtig!

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Hansa Theater – Musikwerkstatt Hörde

Das Hansa Theater bildet seit 2007 das kultu- relle Zentrum von Dortmund-Hörde. Am 1. Mai 2018 zerstörte ein Feuer den Theatersaal. Die Musikwerkstatt des Theaters, die vom Brand verschont blieb, nimmt dennoch an der DEW21- Museumsnacht teil und lädt die Besucher ein zu einem musikalischen Abend in ganz besonderer Atmosphäre.

Ablauf

  • 16.30, 19.30 Uhr (je ca. 30 Min.)
  • Sackville Street
  • Irische Folklore mit zwei starken Stimmen und einer keltischen Harfe, die das Publikum aktiv mit in das Geschehen einbindet und zum Mitsingen anleitet.
  • 17.30, 20.30 Uhr (je ca. 30 Min.)
  • Gringos Fate
  • Herausragende Countrymusik, angeführt vom Singer-Songwriter Christoph Nitz. Gespielt werden eigene Songs und bekannte Country Hits.
  • 18.30, 21.30 Uhr (je ca. 30 Min.)
  • INGAONSTAGE unplugged
  • Inga Strothmüller ist Sängerin, (Musical-)Schauspielerin und Besitzerin des Hansa Theaters. Sie bringt dem Publikum auf eine ruhige und intime Weise ihre Leidenschaft für Gesang näher. An ihrer Seite: Gitarrist Moritz von der Forst.

Flüchtlingsgespräche - Jürgen Mikol und Andreas Weißert

Bertolt Brecht verließ Deutschland fluchtartig – am Tag nach dem Reichstagsbrand. Über Frankreich, Dänemark und Schweden kam er 1940 nach Finnland, wo er die „Flüchtlingsgespräche“ zwischen dem Physiker Ziffel und dem Arbeiter Kalle schrieb. In einem Bahnhofsrestaurant in Helsinki unterhalten sich die beiden Flücht linge: „Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch.

Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Pass niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“ In den USA schrieb Brecht 1942 weitere Texte, die später den Weg in die „Flüchtlingsgespräche“ fanden. Erst 1961 erschien die kom- plette Sammlung, zusammengestellt aus dem Nachlass Brechts, der 1956 in der DDR verstorben war.

Türkland

Dilşad wächst in Deutschland auf. Als Erwachsene kehrt sie für die Liebe in das Land zurück, aus dem sie und ihre Eltern vertrieben wurden. An ihrem Hochzeitstag überschlagen sich ihre Gedanken darüber, wie sie sich eigentlich inmitten der unterschiedlichen kulturellen Strömungen und äußeren Zuschreibungen identifiziert. Und wie der Umgang mit kultureller Vielfalt in Deutschland und der Türkei ihr Leben prägt.

Die multimediale Leseperformance “Türkland” basiert auf dem autobiografischen Werk der Schauspielerin Dilşad Budak-Sarıoğlu und behandelt auf nachdenkliche und humorvolle Art und Weise die Themen Migration, Identität und deutsch-türkische Geschichte und Beziehungen. Es performen Dilşad Budak-Sarıoğlu und Ilgıt Uçum. Türkland ist eine Produktion des Istanbuler Theaters “Entropi Sahne” in Kooperation mit der Kulturplattform “MAVIBLAU”. Die Aufführung findet auf Deutsch und Türkisch mit türkischen und deutschen Übertiteln statt.
Weitere Infos sind hier zu finden: www.maviblau.com/turkland

Shylock, Nathan, Jakubowsky u.a. Juden in der Literatur

Jürgen Mikol, geboren in Marl, hatte seine ersten Engagements an der Schaubühne am Halleschen Ufer und am Schillertheater Berlin. Es folgten: Hamburger Schauspielhaus, Theater Dortmund, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Theater Basel, Staatstheater Mainz u.a. Zu seinen wesentlichen Rollen gehört der „Hauptmann von Köpenick“. Er ist immer wieder an TV- und Kinoproduktionen beteiligt, spielte in mehreren Tatorten, im Kino war er u.a. in „Das Wunder von Bern“ von Sönke Wortmann zu sehen.

Andreas Weißert besuchte das Wiener Max Reinhardt Seminar, seine erste Station als Schauspieler war das Staatstheater Stuttgart. Sein Regiedebüt gab er am Zimmertheater Tübingen und sammelte als Assistent von Hans Bauer in Darmstadt Er-fahrungen. Von 1975 bis 1980 war Weißert Oberspielleiter des Schauspiels Dortmund. In 2015/16 war er am Düsseldorfer Schauspielhaus in „Mephisto“, „Der unaufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ und „Die Nibelungen“ zu sehen.

Chanson Evergreens

Mitte der siebziger Jahre tourte Haase unter dem Künstlernamen "Gina Doreen" mit Dieter thomas Heck, Jürgen Drews und vielen anderen Schlagerikonen durch die Republik. Sie gewann u.a. den Schlagerwettbewerb "Talentschuppen" mit Bill Ramsey. Neben ihrem Schauspielstudium bekam sie die Chance, sich auch in der Modewelt einzubringen, sie modelte auf dem Laufsteg wie vor der Kamera. Engagements und Gastspiele führten sie danach an das Thalia-Theater Hamburg, Stadttheater Trier, Theater Bremen,Volkstheater Wien, Westfälische Landestheater sowie die Cumödie Bochum.

Im Jahre 2000 ergab sich eine Symbiose, künstlerisch wie freundschaftlich, mit der armenischen Konzertpianistin und Komponistin Armine Ghuloyan. Chansonrevuen, Liederabende, Rezitationscollagen. Ein besonderes Konzert gibt die Künstlerin schon als Traditionsevent: Das jüdisch-deutsche Chanson-theaterprojekt: "Das Lied ist aus". Zwanziger Jahrechansons von jüd. Komponisten. Im Gegenzug hat sie eine Chansonbiografie mit dem Titel: "Tanz auf dem Vulkan", die Durchhalteschlager und Evergreens der 30er und 40er Jahre im kriegsturbulenten Deutschland.

Er ist wieder da – Bülow spielt Villon

Eigentlich hatten Regisseur Stefan Schröder und Darsteller Carsten Bülow ihre bereits 2011 enstandene, deutschlandweit erfolgreiche Inszenierung „Verehrt und angespien – Das Testament des Francois Villon“, bereits längst abgespielt. Aber nach gelungener Wiederaufnahme im letzten Jahr und vielen Nachfragen, entschlossen sich die beiden weiter zu machen.

Schröder hat seinen Schauspieler nicht auf eine Bühne gesetzt, sondern mitten in das Publikum. Dadurch erleben Publikum und Schauspieler jeden Abend eine andere Atmosphäre und somit auch jedes Mal einen anderen Theaterabend. Ob Tiefgarage, umgestalteter Theatersaal, Kneipe, Restaurant, oder Foyer – dieses Stück hat schon fast in jeder Art Location stattgefunden und überall hat es funktioniert, berichten die beiden.

Der "SING - TREFF" ist Mix aus Karaoke & Live. Sänger und Gitarrist Matthias Kartner alias Kasche führt durch das Programm, leitet und begleitet.

Gemeinsam werden bekannte Ohrwürmer gesungen, wobei es keine Altersgrenze gibt. Die Texte werden auf einer Großbildleinwand projiziert. Das Publikum wird an diesem Tag zum "Star".

Der Spaß und die Freude stehen bei diesem Event im Vordergrund. Am Ende der Show singt Kartner mit allen die bekannte Version von "You´ll never walk alone" seiner ehemaligen Band PUR HARMONY.

Der "SING - TREFF" hat eine Spiellänge von 2 x 45 Minuten plus Nachspielzeit :-) Anschließend wird Tanzmusik aufgelegt. Viel Vergnügen!!!

Fliegen mit Dir

Lucy van Kuhl ist im Hansa Theater bereits vertreten als charmante Pianistin des Spiegel-Bestseller-Comedy-Autoren Tim Boltz „Rüden haben kurze Beine“. Nun stellt die vielseitige Musikerin mit der tiefen Stimme ihr erstes Solo-Programm „Fliegen mit dir“ vor. Exzellentes Klavierspiel verbindet sie mit kabarettistischem Gesang und begleitet sich an der eigentlich lustigen Ukulele zur Abwechslung zwischendurch auch mal bei ernsten und gefühlvollen Chansons. Taschentücher sind in jedem Fall zu empfehlen.

In Wort und Musik kommentiert sie typische Alltagssituationen, Menschliches und Absurdes. Die Alt-Kölnerin und Neu-Berlinerin hat so Manches zu erzählen von Konzertreisen mit der Deutschen Bahn, von Kreuzfahrtschiffen, von menschlichen Eigenheiten und natürlich auch von den eigenen Sehnsüchten und Verliebtheiten, messerscharf beobachtet und auf liebevolle Art inszeniert. Lucys hinreißendes Programm ist wie Yoga für die Bauchmuskeln: Anspannung- Entspannung- und am Ende geht man beglückt nach Hause.

Lieder aus Irland

Nina Heinrich von der Irish Folk Formation „Clover’s Harp“ trifft auf Christian Donovan (bekannt von der Kilkenny Band und Wet Your Whistle) und Hella Luzinde Hahne - zwei starke Stimmen und eine keltische Harfe die leidenschaftlich und ohne unnötigen Firlefanz melancholische irische und schottische Lieder abseits der gängigen Gassenhauer außergewöhnlich darbieten. Anstatt der üblichen Jigs und Reels werden zwischen den Liedern eher Planxtys aus der Feder des letzten irischen Barden Turlough O’Carolan dargeboten. Der Zuhörer wird auf eine Reise über grüne Wiesen und raue Meere, durch die Highlands und alte Zeiten entführt.

Nicht nur durch ihre sehr persönliche Darbietung und dem dichten Sound ist ein unvergesslicher Abend garantiert. Das Publikum wird auch aktiv mit in das Geschehen eingebunden und zum Mitsingen angeleitet. Die dargebotenen Lieder umfassen das gesamte Spektrum des irischen Liedes: Rebel Songs, schicksalhafte Auswanderungsballaden, Lieder von unerfüllter Liebe, Sehnsucht und Leidenschaft. Sackville Street, so nah kann Folk sein - Gänsehaut garantiert!

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